Webseite von Jürgen Krüger. Ich will:

 Grenzen der Neurowissenschaft bestimmen, Bewusstsein beschreiben. Mögliche Beziehungen zwischen N und B zusammentragen. Dazu ab und zu ein Hirnbrief.

Determine boundaries of neuroscience. Describe consciousness. Collect possible relationships between n and c. A brain letter from time to time.
sometimes  in English / parfois en Français

Jürgen Krüger, Prof. Dr., Dipl.Phys., im Ruhestand, AG Hirnforschung 79104 Freiburg. - Zunächst Mehrquantenübergänge, Tieftemperaturphysik. Dann Neurophysiologie des visuellen Systems (Katzen, Affen). Multielektrodenableitungen. Uni Parma: Chronische Implantation von 64 Mikroelektroden ("Spiegelneurone")
Retired physicist, neurophysiological studies, using multiple electrodes on animals; mirror neurones (Parma)

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Der Hirnbrief 1, 2019

Zwischen-Zusammenfassung

 

Im letzten Hirnbrief ging es um die "starke" Annahme: "Ein kurzzeitiger neuronaler Prozess kann die Grundlage sein für einen langanhaltenden konstanten phänomenalen Gehalt". Unter "phänomenalen Gehalten" verstehe ich alle Inhalte, die subjektiv in meinem Bewusstsein aufscheinen. Dazu gehören unter anderem alle Inhalte meiner Wahrnehmung. Die Existenz von phänomenalen Gehalten kann man naturwissenschaftlich nicht nachweisen. Lediglich das vielleicht damit zusammenhängende Verhalten des Lebewesens, oder die vielleicht damit zusammenhängenden neuronalen Prozesse kann man beobachten. Phänomenale Gehalte kann man auffassen als "Bedeutungen" von neuronalen Prozessen, wobei "A ist die Bedeutung von B" allerdings ganz allgemein keine naturwissenschaftlich gültige Beziehung ist. Deswegen lässt sich auch die Sprache nicht als Zugang zu Bewusstseinsinhalten nutzen, weil naturwissenschaftlich gesehen die Sprache nur aus hochstrukturierten bedeutungslosen Luftdruckwellen besteht, die von spezieller Kehlkopfmotorik hervorgebracht werden, und die spezielle Hörgebiete desselben oder eines anderen Gehirns selektiv beeinflussen können. Man kann die Sprache als so ähnlich wie die Wirkung neuronaler Transmitter auffassen, der man ja auch keine Bedeutungen unterstellt. Nur ist der Unterschied, dass die Sprache Verbindungen zwischen  Hirngebieten herstellt, die räumlich getrennt sind.

Das Besondere an der "starken" Behauptung ist, dass nach spätestens einer Sekunde, wenn der neuronale Prozess abgeklungen ist, der angestoßene phänomenale Gehalt weiterhin im Bewusstsein aufscheint, ohne dann aber in jedem Moment von einem zugehörigen inhaltstragenden neuronalen Prozess "signalisiert" zu werden. Das sei unmöglich, meinen viele Gelehrte ("wie soll denn das gehen?"). Ich meine hingegen, dass man die Erscheinung "Bewusstsein" nur wegen genau dieses Sachverhalts nicht in die Naturwissenschaft einordnen kann. Es handelt sich dabei größtenteils um ein Problem mit dem Zeitbegriff.

Der Umgang mit dem Zeitbegriff ist schwierig, weil "die Zeit" gedanklich als alternativlos erscheint. Im vorliegenden Hirnbrief stelle ich zusammen, was ich mir im Moment in diesem Zusammenhang denke. So etwas habe ich hin und wieder seit einigen Jahren versucht und in die früheren Hirnbriefe geschrieben. Ich weiß aber, dass sich dabei immer wieder die Schwerpunkte und die Zusammenhänge verschieben. Dass da etwas Endgültiges herauskommt, ist auch dieses Mal eher unwahrscheinlich.

1. Der im Moment wichtigste Ausgangspunkt, nämlich die obige "starke" Annahme selbst, mitsamt einigen Erläuterungen und stützenden Befunden, steht im Hirnbrief 1;2018, wo die dauerhafte visuelle Wahrnehmung konstanter Umgebungen, und die zugehörigen neuronalen Prozesse betrachtet werden. Der Befund ist, dass neuronale Erregungen nach dem Einschalten eines Lichts nach weniger als 1 Sekunde abflauen, obwohl das Licht weiterhin konstant angeschaltet bleibt. Die Idee ist, dass diese Erregung phänomenal (d.h. für die Wahrnehmung) als Signal für "vorher dunkel/nachher hell" aufgefasst wird. Dieses "...nachher hell" gilt dann weiter, bis evtl. viel später eine andere Erregung "vorher hell/nachher dunkel" erscheint, d.h. das Licht verlöscht. Zwischen diesen beiden Zeiten gibt es keinerlei Erregung, die da signalisiert, dass das Licht eingeschaltet ist. Die Tatsache wird nur erschlossen aus der neuronal festgestellten Abwesenheit einer Meldung über die Änderung der Helligkeit.

2. Aus der Sicht der Naturwissenschaft dient die Sensorik, und insbesondere das Sehen, zur Steuerung des Verhaltens. Die Eingangssignale von den Sinnesorganen müssen also zerlegt und umgerechnet werden in Muskel- und andere Steuerkommandos. Für optische Eindrücke ist das das prozedurale Sehen. Es dient dazu, beim Gehen nicht an einen Türrahmen zu stoßen, ohne ansonsten an diesem interessiert zu sein. Aber es dient vor allem auch dazu, wenn ich einmal ganz bewusst beschlossen habe, für eine Reparatur eine Zange zu benutzen, diese dann, visuell gesteuert, zu nehmen und in geeigneter Weise zum Einsatz zu bringen. Dabei kommt das Bewusstsein nicht mehr vor; man "weiß" nicht wirklich, wie man es eigentlich macht, die Zange richtig zu bewegen, aber man muss hinschauen. Man erkennt bei all diesem keine Notwendigkeit, dazu die physikalische Außenwelt in Form einer "Wahrnehmung" darzustellen (vor allem: wer stellt hier wem etwas dar?); vielmehr muss eine sensorisch gesteuerte Leistung erbracht werden, wie es auch die Niere tut, wenn sie in irgendeiner Weise auf einen Schluck Kaffee reagiert. Dabei entsteht ja keine nierenphysiologische Darstellung des Kaffees, unabhängig davon, was mit diesem geschieht, und vor allem auch unabhängig davon, ob es in der Welt Nieren gibt oder nicht. Die eigenartige Erscheinung "Wahrnehmumg" kommt in keinem anderen Organ als dem Gehirn vor.

Naturwissenschaftlich gesehen ist das prozedurale Sehen das "normale" Sehen. Ein Bewusstsein, und somit eine Wahrnehmung, kommt dabei nicht vor. In geringschätziger Weise wird alles Prozedurale oftmals als "automatisch" bezeichnet. Aber es ist lernfähig: Wenn eine Ratte immer einen komplizierten Weg entlanggelaufen ist, um zu einem bestimmten Ziel zu gelangen, dieser Weg dann aber plötzlich nicht mehr gangbar ist, und die Ratte daraufhin einen anderen Weg findet, dann kann sie diese neue Situation erlernen, und in Zukunft gleich von Anfang an diesen neuen Weg gehen. Das Besondere dabei ist nur, dass sie keinerlei Zugang mehr hat zu der Tatsache, dass sie früher einen anderen Weg gegangen ist. Für die Ratte ist alles, was sie irgendwann gelernt hat, so, als ob sie genau dieses schon immer so gemacht hätte. Sie lebt sozusagen immer in der Gegenwart; es gibt keine Vergangenheit. Das ist das Besondere an der prozeduralen sensorischen Verarbeitung: die gegenwärtige Leistung wird beeinflusst durch vergangene Lernvorgänge, aber diese Vorgänge sind kumulativ; man kann einen einzelnen vergangenen Vorgang, selbst wenn er vielleicht besonders einflussreich war, nicht mehr zum Zweck einer erneuten neuronalen Verarbeitung "zurückholen". Man kann mit dem prozeduralen Gedächtnis sehr gut lernen, aber man kann sich an nichts Vergangenes erinnern.

All dieses gilt für Ratte und Mensch: es läuft immer eine mehr oder weniger intensive prozedurale Verarbeitung von Sinnesdaten, so z.B. von Druckrezeptoren im Gesäß, während ich auf einem Stuhl sitze, um vielleicht die Blutgefäßweite dort zu steuern, oder dass ich ein wenig zurechtrutsche, weil es unbequem wird. Mir wird diese Sinnesleistung nicht bewusst, aber nach einigen Malen setze ich mich vielleicht gleich von vornherein anders auf diesen Stuhl. Für derartige Leistungen ist es nicht erforderlich, dass die Druckrezeptoren vom ersten Moment des Hinsetzens an den minuten- oder stundenlang konstanten Druck durch ein ebenso konstantes Dauersignal melden. Es kann durchaus sein, dass das Drucksignal am Anfang viel höher ist als später, einfach nur, weil dieses Signal allein nicht weiter gebraucht wird ohne das Eintreffen irgendwelcher zusätzlichen Signale.

Dies ist eine Beschreibung ganz ohne das Auftreten eines Bewusstseins. Im Prinzip, wenn auch wohl kaum in der Praxis, kann man diese gesamte prozedurale Aktivität vollständig verstehen. Aus eventuell teilweise anders verschalteter neuronalen Aktivität (es ist ja nichts anderes da) muss sich zusätzlich irgendwie das Auftreten des Bewusstseins herleiten. Das Besondere ist hier allerdings die Behauptung, dass ein Bewusstseinsinhalt, der in einem bestimmten Moment "aufscheint", nicht unbedingt zusammenhängt mit einer neuronalen Aktivität in diesem selben Moment. Dabei darf man nicht sogleich an "Gedächtnis" denken. Ein Gedächtnisinhalt verweist ja nicht "von allein" auf einen vergangenen Zeitpunkt, sondern naturwissenschaftlich gesehen sind sowohl eine Einspeicherung in ein Gedächtnis vom episodischen Typ, als auch ein Abruf aus diesem, jeweils gegenwärtige Vorgänge im Moment ihrer Ausführung, und im Rahmen der Naturwissenschaft haben sie keine Bedeutung. Vor allem fehlt eine Beziehung von der Art "dieser gegenwärtige neuronale Prozess (nämlich ein Gedächtnisabruf) bedeutet denselben, aber vergangenen Prozess". Wohlgemerkt kann man im Prinzip verstehen, dass, und wie ein solcher Gedächtnisabruf neurophysiologisch weiter verwendet wird, aber das Gehirn selbst enthält keinen naturwissenschaftlich erfassbaren zusätzlichen Mechanismus, der so arbeitet wie ein externer Beobachter, der da sagen würde "aha, da wird etwas Vergangenes sozusagen neuronal wiederbelebt, als ob es etwas Gegenwärtiges wäre, und wird entsprechend verwendet". Das Gehirn verwendet die aus einem Speicher geholte Aktivität, aber sozusagen weiß sie nicht, dass es sich dabei um ein Signal aus einer (ihm völlig unbekannten, weil nicht mehr existenten) Vergangenheit handelt. Vereinfacht gesagt, tut jedes Neuron nur, was die ihm vorgeschalteten Neurone ihm auftragen. Da kommt so etwas nicht vor wie "dieses Signal bedeutet (zumindest anteilig) ein gesehenes Haus" oder auch "dieses Signal gibt etwas Vergangenes wieder".

Für diese fehlenden Aussagen, die einem Alltagsverständnis entsprechen, ist das Bewusstsein zuständig, das damit jedoch aus der Naturwissenschaft herausfällt.

3. Bevor das Bewusstsein betrachtet wird, soll hier zunächst noch eine Vermutung wiedergegeben werden, wodurch es, rein neurophysiologisch gesehen, in der Evolution zu einer neuronalen Organisation kam, die dem Bewusstsein etwas näher steht. Diese Geschichte steht schon im Hirnbrief 2;2015, hier habe ich sie verkürzt.

Was ist das Gemeinsame an einer Ziege und einem Schimpansen? Man würde sagen, dass beides ganz eindeutig Tiere sind, und zwar vor allem deswegen, weil sie nichts Wesentliches hervorbringen, was über ihren eigenen Tod hinaus Bestand hat. Damit meine ich nicht einfach nur Spuren, an denen man erkennt, dass sie hier gelebt haben, oder dass man noch Nester oder Höhlen findet, die sie mal gebaut haben. Freilich bauen manche Tierarten an Höhlen der Vorfahren weiter, aber sie tun das nur für sich; sie erkennen in ihrer gegenwärtigen Situation, dass das so am einfachsten ist. Eine Wasserleitung baut man hingegen nicht nur für den Moment der unmittelbaren Nutzung; sie wird sogar gebaut von Leuten, die genau diese Leitung vielleicht selber überhaupt nicht nutzen.

Die Idee ist, dass Menschen, im Vergleich zu Schimpansen, nicht primär intelligenter sind, sondern dass sie nur eine neuronale Organisation entwickelt haben, mit der unterbrochene Prozeduren später fortgesetzt werden können. Man könnte einwenden, dass Tiere ihren Nest- oder Höhlenbau nicht hintereinanderweg abwickeln können. Sie finden jedoch nach einer Unterbrechung dieselbe sensorische Situation (die halbfertige Höhle) vor wie wenn sie ununterbrochen gegraben hätten. Ein Problem entsteht erst, wenn die für eine Fortsetzung notwendigen sensorischen Spuren verloschen sind. Als neue Maßnahme gegen diesen Fall entstand das (neuronale) episodische Gedächtnis, mit dessen Inhalten verloschene, aber notwendige Spuren gerettet und somit weiter zur Verfügung gehalten werden konnten. Dazu mussten nur die Steuerungsmechanismen des prozeduralen Gedächtnisses abgeändert werden. Es handelt sich um ein rein neuronales Werkzeug; keineswegs ist die Rede davon, dass es sich um etwas "Vergangenes" handelt, das da wiederbelebt wird.

In Fällen, bei denen es erforderlich ist, kann also eine Prozedur statt durch einen Sinneseindruck auch durch einen rein intrazerebralen Gedächtnisabruf (wieder-)gestartet werden. Ganz offensichtlich ist dies eine gefährliche Erfindung: Episodische Gedächtnisabrufe sind unverarbeiteten Sinneseindrücken sehr ähnlich, nur entstehen sie zur falschen Zeit. Man darf sie also nicht in "gewohnter Weise" hernehmen, d.h. als ob es gegenwärtige Signale wären, um daraus Bewegungskommandos herzuleiten.

Diese neue Konstruktion war erforderlich für die Entwicklung des Ackerbaus: Die Körner, die im Frühjahr in den Boden fallen, sind nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar, und von Unkraut überwuchert. Aber im Herbst entstehen dort Pflanzen, deren Körner für die Ernährung von Interesse sind. Das Besondere sind nicht diejenigen Körner, die im Herbst direkt von den Pflanzen herunterfallen, so dass im nächsten Jahr wieder dort diese Pflanzen wachsen. So etwas haben allerlei Tiere schon längst gemerkt. Hingegen ist der wichtige Fall, wenn jemand die Körner ganz woanders hinträgt (und sie dort zunächst einmal sensorisch nicht mehr erfassbar sind), dass dann dort ein halbes Jahr später die interessierenden Pflanzen wachsen.

Die Idee ist also, dass Primaten durch diese neue Entwicklung dazu befähigt wurden, quasi unendlich lange Prozeduren laufen zu lassen, weil sie sie nach z.T. überlebenswichtigen Unterbrechungen wieder fortsetzen und zu Ende bringen konnten. Auch konnten sie damit solche Prozeduren erlernen. Ich glaube, dass dieser Schritt die wesentliche Erklärung ist für die höhere Leistungsfähigkeit von Menschen im Vergleich zu Schimpansen, und auch für die wenigen Jahrmillionen an Entwicklungszeit hierfür. Hinzu kam sicherlich, dass der neuronale Gewebetyp "Hirnrinde" ohnehin die Eigenschaft hat, dass man vorbereitend verschaltete Hirnrinde schon entstehen lassen kann, noch bevor man genau "weiß", wofür sie eingesetzt werden soll. Wenn man viel "weiß", dann wächst er auch schnell.

Hilfreich war sicherlich auch, dass Affen ihre Hantierungsmotorik vom Maul oder Schnabel auf die Hände verlagert haben, was zwar zusätzliche Schwierigkeiten mit sich bringt, weil die starre Verbindung im Schädel zwischen Augen und Maul/Schnabel entfällt, aber dadurch entstand die neue Situation, dass vor allem für visuell orientierte Tiere die Hantierungsorgane von Artgenossen sehr deutlich erkennbar ebenso aussahen wie die eigenen. Für eine Ratte hingegen ist es unmöglich, das gesamte sensorische Signalensemble vom eigenen Maul als so ähnlich zu erkennen wie das sensorische Ensemble, das sie vom Maul einer anderen Ratte erhält: Das fremde Maul kann sie nur sehen, das eigene hingegen kaum; da dominieren die Tast- und Geschmackssignale. Die Affen mussten also beginnen, die Anblicke der eigenen Hand von denen einer fremden Hand zu unterscheiden, aber dennoch die Kenntnis zu nutzen, dass es beides Hände sind. Anblicke fremder Hände durften aber nicht hergenommen werden, um damit die (eigene) Handmotorik visuell zu steuern.

Dass die Affen bereits diese Einrichtung besaßen, war für das neue Unterbrechungsmanagement der Menschen sehr von Nutzen: man musste den Unterschied zwischen einem echten Sinneseindruck und einem Speicherabruf ebenso behandeln wie den Unterschied zwischen der eigenen und einer fremden Hand.

Bis hierhin ist alles eine rein neuronale Affäre. Wenn man sich nun dem Bewusstsein zuwendet, stellt man als erstes fest, dass Einspeicherungen und Abrufe in das (aus dem) episodische(n) Gedächtnis in der Tat immer bewusst werden. Andernfalls "wüsste" man nichts von einem solchen Gedächtnisinhalt.

Dadurch wird meine Geschichte gestützt. Bisher bin ich auf keinerlei anderes Argument gestoßen, das einen zumindest plausiblen Zusammenhang zwischen Bewusstsein und episodischer Speicherung herstellt. Man hört immer nur, dass das so sei, oder gar, dass es doch anders gar nicht sein könne. Es kann sogar sein, dass Bewusstseinsinhalte nur auf solchen Speicherinhalten beruhen. Die Langsamkeit spricht eher dafür: nur "prozedural"kann man gut und vor allem schnell Tennis spielen, wohingegen eine bewusste Analyse eines herankommenden Balles viel zu lange dauert, um dann noch hinreichend schnell reagieren zu können.

Eine kontinuierlich laufende Prozedur wird zu einer unterbrochenen, indem (im Idealfall) zwei direkt infinitesimal aufeinanderfolgende Verarbeitungsschritte zeitlich weit auseinandergeschoben werden. Gäbe es niemals solche Unterbrechungen, dann würde man sozusagen immer in der Gegenwart leben: alles hinge nur davon ab, was unmittelbar vorherging, und alles gehörte zur selben Prozedur. Das Dazwischenschieben einer völlig fremden Prozedur hat zur Folge, dass der erste Fortsetzungsschritt einer früher begonnenen Prozedur von etwas Fremdem (das unmittelbar vorausging) abhängt. Damit das dennoch richtig funktioniert, muss zusätzlich der vorausschauend angelegte Speicherinhalt zum Einsatz kommen. Das Zurechtkommen mit diesem Dazwischenschieben, oder vielmehr das Auseinanderziehen der zusammengehörigen Teile einer Prozedur, ist in gewisser Weise die Erfindung des Zeitkonzepts.

In der Physik gibt es Überlegungen, die zwar ganz anders aussehen, aber immerhin: Ein völlig isoliertes physikalisches System kann man in gewisser Weise als "zeitlos" auffassen ("die Zeit" sei dann überflüssig, sagen manche). Dahin kommt man auf dem gedanklichen Umweg über die Konstanz der Gesamtenergie in dem System. "Die Zeit" kommt dann durch den Verlust der Isolation, also durch einen schwachen (das System praktisch nicht störenden) Kontakt mit dem "Fremden", oder "der Umgebung", oder "dem Rest der Welt" herein.

Dass diese zwei Geschichten etwas miteinander zu tun haben, wird sich wohl so schnell nicht klären lassen, weil die meisten Physiker zwar häufig von "Beobachtung" reden, aber sofort Reißaus nehmen, sobald sie etwas vom Gehirn des Beobachters hören. In keiner der beiden Geschichten wird behauptet, dass die Dinge in der Welt ganz anders passieren als immer gedacht, nur weil es keine Zeit gibt. Vielmehr wird für das Geschehen in der Welt nichts Neues erfunden, es erscheint nur ohne die Zeit ganz anders. Beiden Geschichten ist gemeinsam, dass, sobald etwas Nicht-Dazugehöriges stört, sich der Zeitbegriff hereindrängt.

4. Die visuelle Wahrnehmung macht für den Menschen einen großen Teil des sensorischen Teils des Bewusstseins aus. Vielen Leuten ist nicht klar, welch riesengroßer Bruchteil davon aus Dingen besteht, die man bereits früher gesehen hat. Das gilt für das ganze Mobiliar im Haus, für die Gebäude am täglich gegangenen Weg, für den Kram auf dem Schreibtisch und vieles mehr. Das meiste davon sind die Inhalte der unaufmerksamen Wahrnehmung, die 16 Stunden am Tag, wenn man nicht schläft, das gesamte Gesichtsfeld lückenlos und lochfrei ausfüllen. Wenn das nicht so wäre, würde man sich blind fühlen. Selbst wenn man aufmerksam eine Radiosendung hört, und also eigentlich gar nichts sehen müsste, bleibt die Wahrnehmung des häuslichen Mobiliars erhalten. Dieses erscheint nicht etwa als "so ähnlich" wie am Tag zuvor, sondern als identisch; es wird als "dasselbe" wahrgenommen, und zwar völlig stabil, obwohl man 2 bis 3 mal pro Sekunde Blickwendungen um oftmals große Drehwinkel ausführt.

Die Situation erinnert teilweise an ein Datenkompressionsverfahren für kontinuierlich einlaufenden Text (siehe Hirnbrief 52; 2009), bei dem man ein Wörterbuch verwendet. Zu jedem Wörterbucheintrag legt man eine Liste an, in der verzeichnet wird, an welche Stellen im Originaltext das wiederholt auftretende Wort gehört. Diese Liste kann eine einfache Numerierung sein. Damit wird die Identität aller Wiederholungen eines Wortes sichergestellt, selbst  wenn die Einzelfälle durch Rauschen ein wenig unterschiedlich sind. Ein ebenfalls verrauschter Mechanismus ordnet ein eintreffendes Wort einem bestimmten Wörterbucheintrag zu. Allerdings kann der so komprimierte Text nicht mehr ohne weiteres in der ursprünglichen zeitlichen Reihenfolge gelesen werden. Es könnte aber sein, dass gerade diese Situation mit dem Entstehen des Zeitkonzepts zu tun hat.

Die Idee ist hier, dass ein ähnliches Verfahren im Zusammenhang mit dem Bewusstsein eine Rolle spielt, und man in gewisser Weise immer wieder den Wörterbuch-Eintrag "die Nähmaschine" wahrnimmt, wenn diese Maschine jeden Tag erneut ins Gesichtsfeld kommt, und man sie deshalb immer wieder als "dieselbe" wahrnimmt. Würde ihr Anblick jedoch jeden Tag erneut analysiert, so, wie ein moderner Neurophysiologe sich das vorstellt, dann käme bestenfalls eine mäßig große Ähnlichkeit der Anblicke dabei heraus. Jedem Neurophysiologen ist geläufig, dass wiederholte neuronale Antworten auf den gleichen Reiz immer weit entfernt  sind von exakter Gleichheit.

Allerdings kann die Geschichte so nicht funktionieren. Im obigen Punkt 1 wurde für einen langdauernden Lichtreiz die Abwesenheit einer neuronalen Meldung über die Änderung der Helligkeit erwähnt. In der Tat muss man annehmen, dass ein neuronaler Mechanismus, der Abwesenheiten von Änderungen meldet ("Nichts-System", siehe Hirnbriefe 45/46 und 47/48; 2010), ständig laufen muss. Dieses System muss sich jedoch nicht damit befassen, was sich im Gesichtsfeld befindet. Deshalb ist es sparsam. Allerdings ist seine Aufgabe im Fall des genannten Reizes noch sehr schlicht: von dem Reiz kommt einfach gar keine Meldung von der Art, wie sie im Moment des Einschaltens gekommen war, und wie sie auch kommen wird, wenn der Reiz schließlich ausgeschaltet wird. Viel aufwendiger ist die Aufgabe dieses Systems, wenn ich während des Anschauens des konstant leuchtenden Reizes eine große Blickwendung mache. Das wesentliche Prinzip dieses Systems ist nämlich, alles zusammenzutragen, was dafür spricht, dass die einlaufenden neuronalen sensorischen Änderungen durch Bewegungen des sensorischen Apparats (z.B. der Augen oder der tastenden Finger) zustandegekommen sind, oder gar durch Weggehen, und Zurückkehren an denselben Ort. Sobald das System zu dem Schluss kommt, dass ein solcher Fall vorliegt (und sei er auch noch so ungenau ermittelt worden), dann ergeht die Meldung, dass die betreffende Szene sich nicht geändert habe, so dass der ursprüngliche Wörterbucheintrag weiter gilt.

Irgendwann habe ich die Nähmaschine zum ersten Mal gesehen und in klassischer neuronaler Manier analysiert, mitsamt einem episodischen Speichereintrag. Wenn ich dann das Haus verlasse und später erneut in die Nähe der Nähmaschine komme, dann meldet das Nichts-System, dass alle Änderungen meiner Netzhautbilder zurückzuführen seien auf meine Eigenbewegungen. Daraufhin erscheint die Nähmaschine als der weiterhin unveränderte Wörterbucheintrag.

Das ganz Wesentliche ist nun, dass dieses "..erscheint die Nähmaschine" von gar keiner inhaltstragenden neuronalen Erregung begleitet ist; auch der früher angelegte episodische Speicher wird nicht abgerufen. Erneut sagen die meisten Gelehrten, dass dies unmöglich sei. Aber sie bedenken nicht, dass die Nähmaschine nur auf dem phänomenalen Niveau des Bewusstseins erscheint; ein Verhaltensakt kann damit nicht angeworfen werden. Ich glaube sogar, dass dieses der einzige Grund ist, warum das Bewusstsein naturwissenschaftlich unverständlich bleibt. Ein eher alltagsnahes Beispiel für die umfassenden Auswirkungen der eingangs genannten "starken Annahme" ist: Eine nur einige Sekunden dauernde visuelle neuronale Analyse der Nähmaschine vor vielen Monaten, mitsamt einer episodischen Abspeicherung, erzeugt einen phänomenalen Gehalt, der bestehen bleibt, so lange das "Nichts-System" alle sensorischen Änderungen auf meine Bewegungen zurückführt. Das wird nicht immer sehr akkurat durchgeführt, so dass es passieren kann, dass ich echte Änderungen an der Maschine nicht bemerke.

Wie im obigen Punkt 2 ausgeführt, kann dennoch jederzeit ein prozeduraler Analyseprozess der Szene mit der Nähmaschine laufen, sofern es für diesen eine echte Aufgabe gibt. Ein solcher Prozess ist rein neuronal, wird nicht bewusst und ist somit nicht verantwortlich für die Wahrnehmung der Maschine. Er dient u.a. dazu, dass ich nicht gegen die Maschine stoße, oder vielleicht, visuell gesteuert, meine Schlüssel auf ihr ablege. Das kann völlig unbewusst passieren, so dass ich nachher nicht mehr weiß, wo ich die Schlüssel abgelegt habe. In solchen Prozeduren wird die Maschine gemeinsam mit meinen Körperbewegungen behandelt; hier gibt es keine "Nähmaschine als solche, egal was ich mit ihr zu tun habe". Vielmehr umfassen solche Prozeduren durchgängig alle Etappen von Sensorik bis Motorik (siehe auch das Beispiel mit der Zange im obigen Punkt 2). Aus diesem Datenstrom wird auch die zuvor genannte Analyse des Nichts-Systems entnommen.

Die Folge der "starken Annahme" ist, dass, nahezu egal wo ich hinkomme, ich dort Szenen vorfinde, für die es schon einen ggf. uralten zeitlosen Wörterbucheintrag gibt. Meine nähere und auch weitere Umgebung ist voll von solchen Szenen, die ich irgendwann früher mal wirklich angeschaut habe, oder gar, die mir von Geburt an (als Organisationsprinzipien der Welt) mitgegeben wurden.

Dieser Teil der Geschichte ähnelt in der Physik der Idee eines dauerhaften soliden Objekts, oder auch eines "Teilchens", das im Lauf der Zeit als "dasselbe" gilt. Mit Hilfe dieser Idee kann man sich bei der Erstellung des Pendelgesetzes die Überprüfung ersparen, ob der Pendelklotz bei jeder Schwingung derselbe geblieben ist. Für die Naturwissenschaft ist dies die wichtige Grundlage dafür, dass man Experimente aller Art wiederholen kann, und zur selben Aussage gelangt.

Alle meine Wahrnehmungen, die auf einem alten Wörterbucheintrag beruhen, gehören zur unaufmerksamen Wahrnehmung. Nur diese ist sozusagen "neuronal losgelöst". Sie entsteht, sobald der entsprechende Reiz zwar neuronal von den Augen angeliefert wird, aber was ich wahrnehme, entstammt nicht diesen Daten, sondern dem Wörterbucheintrag. Das ist zwar naturwissenschaftlich unverständlich, aber es erscheint sparsamer, immer wieder dieselben alten Daten zu benutzen als jedesmal von derselben Szene eine erneute inhaltliche Analyse durchzuführen. Nur die Analyse, die das Nichts-System abwickelt, muss gemacht werden. Diese ist jedoch viel einfacher, weil die Bewegungen meiner sensorischen Apparate viel weniger Parameter enthalten (vor allem, wenn eher liederlich gearbeitet wird) als die Parameter aller möglicher Gegenstände und Anordnungen in der Welt.

Im Gegensatz dazu steht die aufmerksame Wahrnehmung, die stattfindet, während die echten anfänglichen sensorischen Erregungen, um die es eigentlich geht, noch imgange sind. Es gibt im Gehirn einen zentralen Mechanismus, der mir erlaubt, jederzeit meine Aufmerksamkeit auf einen Szenenteil zu richten, und damit einen Wörterbucheintrag "aufzufrischen". In diesen Fällen stehen einschlägige neuronale Erregungen zur Verfügung, und mit diesen können auch Verhaltensakte neuronal angesteuert werden.

Ganz wichtig ist eine zusätzliche Regel: ich kann eine auf einem in der Vergangenheit angelegten Wörterbucheintrag beruhende Wahrnehmung nur haben, wenn ich im Prinzip die Möglichkeit hätte, meine Aufmerksamkeit einzuschalten und einen Szenenteil neu zu analysieren. So kann ich einen Kratzer auf dem Nähmaschinentisch erstmals wahrnehmen; er war nicht da, als ich den ursprünglichen Wörterbucheintrag angelegt hatte. Im Moment der Zuwendung der Aufmerksamkeit erscheint die Nähmaschine dennoch als dieselbe. Zusätzlich nehme ich jedoch nun diesen Kratzer wahr. Merkwürdigerweise erscheint im Bewusstsein die Meldung "der Kratzer war schon vorher da", d.h. er ist nicht gerade im Moment des erneuten Anblicks (und der noch laufenden neuronalen Erregungen) entstanden. Es ist klar, dass diese Angabe keiner naturwissenschaftlich verständlichen Beobachtung entstammen kann, weil sie zeitlich nach rückwärts verweist. Vielmehr ist das ein Beleg für die Art und Weise, wie die Wahrnehmung "die Nähmaschine ist dieselbe" zustandekommt.

Dieser Teil der Geschichte ähnelt der Idee eines "Feldes" in der Physik, zB. dem Gravitationsfeld. Dieses kann man nur feststellen an einem Ort, an dem sich ein Probekörper befindet. Man nimmt an, dass es an anderen Stellen ebenfalls existiert, aber nur dort, wo man es mit Hilfe eines Probekörpers feststellen könnte.

Ein Möbelstück, das viele Stunden lang in meinem Gesichtsfeld ist, und das ich demzufolge unaufmerksam wahrnehme, könnte ich jederzeit aufmerksam inspizieren. Wie gesagt, nur wenn diese Möglichkeit besteht, kann der stabile Wörterbucheintrag phänomenal im Bewusstsein aufscheinen. Hörreize erfüllen diese Bedingung nicht, oder höchstens in Fällen von (zumeist lästigen) Dauergeräuschen. Auch kommt hinzu, dass Variationen von Höreindrücken durch Bewegungen der Ohren im Raum nur wenig ausgeprägt sind, so dass die meisten Variationen von Hörsignalen echte Schall-Änderungen sind. So werden also zwei gleiche Pfeiftöne als zwei Töne wahrgenommen, zwei Anblicke der Nähmaschine liefern jedoch nur eine Maschine.

Diese Darstellung ist im Widerspruch zu der üblichen Auffassung der modernen Neurowissenschaft, bei der man immer davon ausgeht, dass man die Nähmaschine wirklich, und ggf. auch wiederholt, visuell analysieren will. Dabei wird implizit angenommen, dass die visuelle "Wahrnehmung" einfach nur eine Benennung für die letzte Etappe einer neuronalen Analyse sei, bevor diese dann vielleicht in eine Verhaltenssteuerung einfließt, oder gar einfach irgendwie im Gehirn versickert. In diesem Bild ist die unaufmerksame Wahrnehmung einfach nur eine abgeschwächte Version der aufmerksamen Wahrnehmung, in ungeklärter Weise vielleicht zustandekommend durch nur abgeschwächte neuronale Erregungen. Daraus ergäbe sich, wenn ich eine Nähmaschine aufmerksam anschauen kann, dass ich sie dann auch unaufmerksam anschauen kann, nur eben wäre das Ergebnis von schlechterer Qualität.

So ist es aber nicht, und der Unterschied ist ganz entscheidend. Unaufmerksam kann ich nämlich überhaupt nichts anschauen in dem Sinne, dass ich wählen könnte, was ich wahrnehme. Ich kann nicht "unaufmerksam diese Nähmaschine anschauen", aber ich kann sie unaufmerksam wahrnehmen, zusammen mit allem, was sonst noch im Gesichtsfeld ist. Schön wäre es, wenn dieses Gesichtsfeld die ganze Welt erfassen würde; dieses ist nämlich  eigentlich die Idee dahinter. Nur gibt es leider Einschränkungen von seiten der sensorischen Apparate, deren Reichweiten und Welt-Ausschnitte beschränkt und zudem noch veränderlich sind. Alle diese Einschränkungen sind versammelt in dem, was als "Ich" aufgefasst wird. "Ich" bin schuld daran, dass ich nicht die ganze Welt erkenne.

Zwar habe ich früher genau die Nähmaschine einmal richtig neuronal erfasst, aber später, wenn ich sie unaufmerksam wahrnehme, dann ist sie einfach nur dabei.

Merkwürdig ist die unaufmerksame visuelle Empfindung ja schon: Man steht auf dem Fußweg und unterhält sich mit jemandem, während man unaufmerksam das gegenüberliegende Haus wahrnimmt. Das Dach erscheint durchaus optisch scharf, vor allem ist da kein "Eigengrau" ähnlich dem "Schwarz-vor-den-Augen-Werden" kurz vor einer Ohnmacht. Dennoch kann man "nicht richtig sehen", ob da ein Schornstein ist, oder wo sich dieser befindet.

5. Eine Antwort auf die Frage, wozu man das Bewusstsein braucht, liegt noch in weiter Ferne. Ich meine damit natürlich nur das Aufscheinen irgendwelcher phänomenalen Gehalte, wohingegen die Nützlichkeit aller neuronalen Prozesse wie gehabt nach biologischen und evolutionären Kriterien beurteilt werden kann. Anders ausgedrückt: Was würde fehlen, wenn es kein Aufscheinen phänomenaler Gehalte gäbe, aber alle neuronalen Prozesse genau so ablaufen würden, und das Lebewesen alles leisten würde, wie wenn es sie gäbe? So eine Situation wäre ja durchaus denkbar, wenn es zutrifft, dass phänomenale Gehalte nichts Feststellbares bewirken können. Es gibt sogar schon den Fachausdruck "Zombie" für diesen gedachten Zustand.

Immerhin ist in diesem Text ein Hinweis erkennbar, warum phänomenale Gehalte wirkungslos sind, nämlich weil sie auf etwas Vergangenem beruhen. Auch würde die Subjektivität verständlich, weil diese von der individuellen neuronalen Vorgeschichte des einzelnen Lebewesens abhinge, die nicht mehr zurückholbar ist. Das Alltagsverständnis, und auch dessen verschärfte Form, die Naturwissenschaft, haben es sich allerdings in dieser Hinsicht bequem gemacht, indem sie sich selbst eine Zeitachse eingebaut haben, auf der Vergangenes durchaus auch als "materiell existent" angesehen wird.

Dazu muss mir erstmal was einfallen. Vielleicht passiert das bis zum nächsten Hirnbrief.

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